Was tun bei dünnem Haar? Tipps & Tricks für gesunde Haare und Kopfhaut

Egal ob Mann oder Frau: gesunde Haare sind nicht nur ein Schönheitssymbol, sondern signalisieren auch Gesundheit und Jugendlichkeit. Viele leiden jedoch unter dünnen Haaren – die scheinbar immer dünner zu werden scheinen! Dies hat nicht nur natürliche Ursachen, sondern wird auch durch das eigene Verhalten beeinflusst. Die gute Nachricht: ebenso lassen sich Haare wieder voll & gesund pflegen!

Warum werden meine Haare dünner?


Dies kann verschiedene Ursachen haben, die oftmals in Wechselwirkung zueinander stehen:

  • Alter, Menopause
  • Mineralstoffmangel: vor allem Eisen, Zink und Silizium spielen eine entscheidende Rolle für gesundes Haar. Oftmals leiden Personen mit stumpfer werdenden Haaren unter Mineralstoffmangel. Beim Arzt können jene Defizite erkannt werden.
  • Zu viel Chemikalien: diese sammeln sich auf dem Skalp an, der mit Entzündungen, Juckreiz oder einer erhöhten Ölproduktion reagiert. Das Ergebnis: neben einer gereizten Kopfhaut verdünnt sich das Haar und wird „splissig“.
  • Kalkhaltiges Wasser: dieses reagiert mit den Inhaltsstoffen im Shampoo und legt sich auf dem Skalp ab – mehr dazu im weiteren Text!
  • Genetische Faktoren

Shampoo & Co.: Mehr Schaden als Pflege?

In den meisten konventionellen Shampoos finden sich eine ganze Anzahl schädlicher Stoffe und ironischerweise wäscht das Shampoo zwar die Haare „sauber“, allerdings lässt sich das Shampoo selbst nicht auswaschen und bleibt somit auf dem Kopf (die Haare wirken dabei wie ein Schwamm!). Tenside wirken oft aggressiv auf Haarstruktur und Kopfhaut, und verstärken dabei auch die Schuppenbildung.

Welche Alternativen zu Shampoo und Co gibt es?

  • Roggenmehl: was zunächst ungewohnt klingt ist bei vielen bereits ein Geheimtipp: Roggenmehl wirkt emulgierend und reinigt das Haar wie Shampoo, besitzt zahlreiche Mineralien. Für die Haarwäsche einfach 3-4 EL Roggenmehl mit destilliertem Wasser zu einer Paste mischen, auf das nasse Haar auftragen, etwa 2 Minuten einwirken lassen und anschließend (gut!) ausspülen.
  • Sulfatfreies Shampoo (Internet, Reformhaus, Apotheke)
  • Bioshampoo: Hier fallen bereits einige Schadstoffe heraus, allerdings beinhaltet Bioshampoo oft ätherische Öle, die bei empfindlicher Kopfhaut zu Juckreiz führen können. „Bio“ muss daher nicht bedeutet, dass sich Kopfhaut und Haar „automatisch“ verbessern, und es gilt auch hier: ganz genau auf die Inhaltsstoffe achten.
  • Lavaerde: Tensidfrei, reinigt Haar und Kopfhaut sanft und hinterlässt keinen Film auf der Kopfhaut. Für Allergiker geeignet.
  • Anzeige: Zur sanften Reinigung von Haut und Haaren. Lavaerde ist besonders empfehlenswert bei empfindlicher oder unreiner Haut, bei sensibler Kopfhaut sowie bei Schuppen und fettigem Haar..
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  • Seifennüsse: ein weiterer Geheimtipp und dabei jeder ein Klassiker der traditionellen Haarwäsche. Die Nüsse bilden in Kombination zu Wasser eine seifenartige Konsistenz und reinigen das Haar ebenfalls tensidfrei und ohne ungewünschte Effekte.

Hartes vs. Weiches Wasser

Auch der Faktor „Wasserqualität“ spielt eine entscheidende Rolle, und chemisch behandeltes oder kalkhaltiges Wasser wirkt sich auf die Haargesundheit aus. Warum? Das im Kalk enthaltene Kalzium reagiert mit den Tensiden im Shampoo – übrigens auch die Ursache für die weißen Flecken, die sich an den Duschwänden bilden. Auf unserem Kopf zeigt sich das wieder einmal in sprödem, glanzlosem Haar. Hilfe verschafft destilliertes Wasser: Vor dem Duschen die Haare zunächst mit ihm befeuchten, anschließend normal mit dem Duschwasser waschen und am Ende nochmals mit destilliertem Wasser nachspülen. Kalkreste werden somit entfernt, das Haar wird wieder glänzend und voll, und auch der Juckreiz verschwindet.

Tipps zur Kopfhautpflege

Leidet die Kopfhaut, so leiden auch die Haarfollikel und das bedeutet: das Haar verliert an Glanz und Volumen. Wichtig ist daher immer auch, die Kopfhaut mit zu pflegen. Dies kann bereits durch eine gelegentliche Kopfmassage erreicht werden, bei der die Kopfhaut durchblutet wird und die Haarfollikel somit mehr Nährstoffe erhalten. Als besonders hilfreich haben sich zudem Aufgüsse aus verschiedenen Teesorten bewährt: Brennnessel enthält viel Silizium – essentiell für Haut & Haar. Auch Kamille beruhigt die Kopfhaut, Pfefferminz hilft wie auch die Kopfmassage bei der Durchblutung, was das Haarwachstum übrigens nachweislich fördert!

Fazit:

Wer wieder gesunde Kopfhaut und volles Haar möchte, der sollte sich von Shampoo & Co. verabschieden, oder besonders genau auf die Inhaltsstoffe achten. Auch bei der Haarpflege gilt: weniger ist mehr! Zu viel „Pflege“, hartes Wasser, sowie ungesunde Ernährung (Mineralstoffmangel!) können die Haarqualität zusätzlich verschlechtern.

Liebe Grüße
Isabelle

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