Das optimale Hundefutter kaufen

Als Tierhalter will man für seinen Vierbeiner nur das Beste. Da stellt sich in erster Linie die Frage: Wie findet man das optimale Hundefutter? Sollte man eher Nassfutter geben oder ist Trockenfutter besser. Und was mit der Menge? Man möchte seinen Hund nicht überfüttern. Diese und weitere Fragen haben wir in diesem Beitrag aufgegriffen!

Ist Nassfutter oder Trockenfutter besser?

Der Unterschied zwischen Nass- und Trockenfutter ist groß. Das fängt schon beim Wassergehalt an. Trockenfutter hat einen Feuchtegehalt von etwa 10 Prozent, während Nassfutter einen Gehalt von bis zu 80 Prozent haben kann. Hierdurch gibt es drastische Unterschiede bei der Futtermenge, die gegeben wird.

Wo sollte man Hundefutter kaufen?

Im Prinzip kann man Hundefutter überall kaufen. Wenn der Hund zum Beispiel keine Unverträglichkeiten hat oder bestimmte Diäten einhalten muss, reicht das Futter aus dem Discounter. Ist allerdings Spezialfutter notwendig, kann man dieses Hundefutter online bestellen oder in einem Fachgeschäft besorgen. Zudem besteht die Möglichkeit, spezielles Futter, wie beispielsweise Diätfutter direkt beim Tierarzt zu bestellen.

Vorteile und Nachteile von Trockenfutter

Die Vorteile beim Trockenfutter sind folgende:

  • Der Energiegehalt ist sehr hoch
  • Trockenfutter ist lange haltbar
  • Geringer Preis
  • Proportionieren ist einfacher
  • Saubere Handhabung
  • Kann gut für Ausflüge eingepackt werden

Allerdings hat das Trockenfutter den Nachteil, dass es eben sehr trocken ist und im Verhältnis eher geschmacklos. Sind die Portionen zu groß, führt das schnell zu Übergewicht beim Hund.

Vorteile und Nachteile beim Nassfutter

Beim Nassfutter bestehen diese Vorteile:

  • Bei Hunden äußerst beliebt
  • Saftiger Geschmack
  • Riecht besser
  • Geringe zusätzliche Trinkmenge
  • Sorgt weniger für Übergewicht
  • Optimale Lösung für vielfressende Hunde
  • Medikamente lassen sich mit Nassfutter einfacher verabreichen.

Der größte Nachteil hierbei liegt im Preis. Auch wenn dies keine Rolle spielen sollte, ist dieser Punkt nicht unerheblich. Außerdem benötigt man mehr Platz beim Lagern. Denn wenn der Hund entsprechend mehr frisst, muss auch mehr vorhanden sein.

Es besteht auch die Möglichkeit, die vorstehend genannten Futterarten zu mixen. Allerdings nicht in der Machart Trocken- und Nassfutter in einem Napf gemischt. Besser ist hier, wenn man zum Beispiel morgens Trockenfutter gibt und abends dann das Nassfutter. Hierbei lässt sich Menge entsprechend besser regulieren.

Wie errechnet man die richtige Futtermenge?

Zuerst einmal sind wichtige Faktoren bei der Berechnung der Futtermenge zu beachten. Diese sind:

  • Gesundheit
  • Alter
  • Größe
  • Gewicht
  • Rasse
  • Aktivität

Ein Welpe zum Beispiel sollte etwa 6 Prozent seines Gewichtes an Nahrung aufnehmen. Für einen normalen, ausgewachsenen Hund gilt als Faustregel: 2 bis 3 Prozent seines Körpergewichts sollte er an Futter zu sich nehmen.

Es gibt allerdings noch einige Faktoren, die bei der richtigen Menge Hundefutter eine Rolle spielen. Ist zum Beispiel ein Hund kastriert, neigt er schneller zu Übergewicht. Steht der Hund im Fellwechsel und hat sehr dickes Fell, kostet ihn der Wechsel mehr Energie.

Eine läufige Hündin bewegt sich weniger, da sie beim Spaziergang angeleint bleibt. Hier ist der Bedarf an Futter wieder etwas geringer. Eine trächtige Hündin hingegen braucht viel Energie und Zusatzstoffe für die Welpen. Hier steigt wieder der Bedarf an Futter. Allerdings sollte dies genau mit dem Tierarzt besprochen werden.

Fazit

Das optimale Futter ist in erster Linie vom Hund selbst abhängig. Was verträgt er und was mag er? Wichtig ist, dass man bei der Ernährung darauf achtet, dass die Menge stimmt und der Hund gesundheitlich topfit ist.

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