Ressourcenplanung mit der ERP-Software

Die Ressourcenplanung mit der eigenen ERP-Software spielt für Unternehmen aller Branchen eine elementare Rolle um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben.

Ressourcen bedarfsgerecht auf die vorliegenden Prozesse verteilen – was banal klingt ist die zentrale Herausforderung in so gut wie jedem Unternehmen. Es gibt Verschwendungen von Ressourcen aufzudecken und diese systematisch zu vermeiden. Gleichzeitig muss die Versorgung aller Prozesse mit den notwendigen Betriebsmitteln jedoch zu jedem Zeitpunkt gewährleistet sein, damit es nicht zu Leerläufen kommt.

Keine einfache Aufgabe, angesichts der Vielzahl der Prozesse, die tagtäglich in einem Unternehmen ablaufen. Mit einer ERP-Software werden Unternehmen dieser Aufgabe Herr und können Ihre Ressourcenplanung effizient und strukturiert managen. Wie genau ein ERP-System dabei unterstützt und warum es wichtig ist eine Software zu finden, die perfekt zum eigenen Unternehmen passt, wollen wir im Folgenden einmal genauer klären.

Ressourcen mit dem ERP planen und verwalten

Die unternehmerische Aufgabe des Enterprise-Resource-Planning hat zum Ziel, alle vorhandenen Ressourcen so effizient wie möglich zu nutzen. Dabei geht es im Kern darum, innerhalb der eigenen Abläufe Verschwendungen aufzudecken und diese durch optimierte Prozesse zu ersetzen. Die so eingesparten Ressourcen können dann wiederum für die Ausweitung oder Intensivierung bestimmter Geschäftsbereiche verwendet werden.

Mit einer ERP-Software wird diese Aufgabe digital darstellbar und umsetzbar. Dazu werden sämtliche Prozesse in der Software abgebildet. Die Daten werden auf einer zentralen Datenbank zusammengeführt und einheitlich gespeichert. Das sorgt für gleiche Informationsstände im gesamten Unternehmen und schafft mehr Transparenz.

Zudem kann durch die Zentralisierung aller Prozesse eine einheitliche und ganzheitliche Ressourcenplanung umgesetzt werden. Es wird möglich über eine Stelle alle Prozesse zentral zu planen, zu steuern, zu überwachen und diese bedarfsgerecht mit den notwendigen Ressourcen zu versehen.

Was versteht man unter Ressourcen im Kontext des ERP?

Ressourcen sind letztlich sämtliche Betriebsmittel, über die ein Unternehmen zur Erfüllung der eigenen Geschäftszwecke verfügen kann. Das bezieht sich im Kern auf folgende vier Arten von Betriebsmitteln:

  • Zu verarbeitende Materialien, Rohstoffe oder Teilprodukte
  • Produktionsmittel wie Maschinen, Werkzeuge, Immobilien, Fahrzeuge etc.
  • Arbeitskraft des Personals und externer Dienstleister
  • Finanzielle Mittel

Es gilt all diese Betriebsmittel so einzusetzen, dass Verschwendungen ausgeschlossen und Engpässe im Produktionsablauf vermieden werden. Im Kontext der Arbeitskraft kommt hier das Human-Resource-Management zum Einsatz.

Human-Resource-Management (HRM)

Das Human-Resource-Management setzt sich im Kern mit der Ressourcen Arbeitskraft auseinander. In einer ERP-Software findet sich dazu meist ein eigenständiges Modul, das neben der Einsatzplanung, auch alle anderen Belange rund um das Personal abdeckt. Mit einem solchen Modul lassen sich beispielsweise auch Recruiting-Prozesse optimieren, Urlaubs- und Krankheitsvertretungen planen und ein weitreichendes Weiterbildungsmanagement umsetzen.

Warehouse-Management-System (WMS)

Das WMS-Modul bildet den gesamten Warenfluss in einem Unternehmen ab. Alle eingehenden Artikel werden gescannt und digital abgebildet. So weiß man stets, wie viele Einheiten eines Artikels vorrätig sind, für was diese eingeplant sind und wann gegebenenfalls nachbestellt werden muss. Das System errechnet den optimalen Lagerplatz und trägt so zu einer effizienteren Lagerhaltung bei.

So kann zuvor gebundenes Kapital im Lager freigesetzt werden, ohne dass man Gefahr läuft, zu wenige Artikel vorrätig zu halten. Bei der minimalen Vorratsmenge kann das System automatisch eine entsprechende Nachbestellung in die Wege leiten. Alle Waren lassen sich zudem einzelnen Prozessen zuordnen. So wird für alle Akteure ersichtlich, welche Artikel bereits verplant und welche frei zur Verfügung stehen.

Anlagenverwaltung

Die Wartung und Instandhaltung der Anlagen und Maschinen spielt ebenfalls eine wichtige Rolle in produzierenden Unternehmen. Mittels Sensoren innerhalb der Maschinen werden stetig Daten zu deren Performance und Verschleiß erhoben. Diese Daten ermöglichen es die Maschinen dann zu warten, wenn dies wirklich notwendig ist. So werden rechtzeitig Ersatzteile bestellt und Ausfallzeiten verringert.

Berichte und Auswertungen

Mit der ERP-Software wird es möglich sämtliche Daten, die sich auf die Ressourcen beziehen, kontinuierlich auszuwerten. So lassen sich beispielsweise saisonale Schwankungen in der Nachfrage erkennen und der Bedarf an Ressourcen kann dementsprechend angepasst werden. So werden die Lager weiter entlastet und gebundenes Kapital freigesetzt.

Auch in Bezug auf das Personal lassen Auswertungen der Daten diverse Rückschlüsse auf mögliche Verbesserungen in Sachen Einsatzplanung zu. Letztlich helfen die Analysen dabei, die eigene Performance auf allen Ebenen des Unternehmens stetig zu verbessern. Die automatisiert erstellten Berichte helfen zudem dabei, bessere Entscheidungen im Management zu treffen.

Fazit: Ressourcen auf allen Ebenen besser planen

Mit einer ERP-Software hat man letztlich die Möglichkeit die Ressourcenplanung für das gesamte Unternehmen zu zentralisieren und einheitlich zu gestalten. Alle Akteure wissen fortan, welche Ressourcen für welchen Prozesse eingeplant sind und können somit schneller, effizienter und verlässlicher arbeiten und agieren. Ganz gleich ob als SaaS-Modell oder On-Premises implementiert, bietet ein ERP-System genau das richtige Tool für die Ressourcenplanung.

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