Verschiedene Möglichkeiten, mit Holz zu heizen.

Die Heizkosten steigen immer weiter. Da kommt es immer öfter zu der Überlegung, ob man mit Holz heizen sollte. Tatsächlich kann man mit Holz eine Menge Heizkosten sparen. Außerdem ist der Brennstoff eine nachwachsende Rohstoffquelle. Aber welche Möglichkeiten gibt es, mit Holz zu heizen? Und was ist dabei zu beachten?

Wie heizt man mit einer Holzzentralheizung?

Mit einer Holzzentralheizung lassen sich alle Räume im Haus beheizen. Der Vorteil ist, dass hierfür nur eine Heizstelle notwendig ist. Denn an dieser Stelle erhitzt das Wasser, welches zu den einzelnen Heizkörpern geleitet wird. Außerdem kann man durch die Holzzentralheizung auch das Warmwasser aufbereiten.

Benötigt wird allerdings ein Pufferspeicher. In diesem wird die Wärme gespeichert und nach und nach abgegeben. Dieser Speicher ist ein großer Vorteil, wenn man große Mengen Holz auf einmal verbrennt. Ein weiterer Vorteil ist, dass man eine Holzzentralheizung mit Solarthermie kombinieren kann.

Zudem ist zu beachten, dass die Leistung der Heizung zum Haus passt. Handelt es sich um ein älteres Haus, welches vor 1978 gebaut wurde, liegt der Wärmebedarf über 20 Kilowatt. Bei einem Niedrigenergiehaus hingegen kommt man mit unter 10 Kilowatt aus.

Diese Formen, um mit Holz zentral zu heizen, gibt es!

Um eine Holzzentralheizung zu nutzen, hat man folgende Möglichkeiten:

  • Scheitholzkessel
  • Holzvergaserkessel
  • Hackschnitzelkessel
  • Holzpelletkessel
  • Kombikessel

Jeder einzelne Kessel hat seine eigenen Vor- und Nachteile. Hierbei sollte man schauen, welches am besten in der Anwendung passt. Fakt ist, dass man für die meisten Holzscheite benötigt. Hierbei kann eine Menge zusammenkommen. Wenn man das Holz selbst hacken will, lohnt sich daher ein Holzspalter. Dieser nimmt einem eine Menge Arbeit ab.

Diese Vorteile bieten Kamin- und Kachelöfen!

Der Kaminofen lässt sich direkt in der Wohnung aufstellen und besteht aus diesen Materialien:

  • Der Rahmen besteht aus Metall. Dies ist Gusseisen oder Stahlblech.
  • Die Brennkammer ist aus Schamott oder Keramik.
  • Zur Wärmespeicherung dient eine Specksteinverkleidung.
  • Eine Glasscheibe in der Tür sorgt für sichtbare Flammen.

Bei dem Kachelofen ist das Aufstellen nicht so einfach. Denn dieser wird vom Ofenbauer gemauert. Hier sind die Flammen nicht sichtbar. Dafür geben Kachelöfen nicht nur Strahlungswärme ab, sondern heizen auf Dauer. Das geschieht durch das Aufnehmen der Luftströme, welche erwärmt wieder in den Raum abgegeben werden. Des Weiteren speichert der Kachelofen Wärme und gibt diese nach und nach ab.

Für welchen Ofen man sich entscheidet, liegt daran, ob man lediglich ein paar Stunden ein abendliches Feuer genießen will oder ob man große Räume über einen längeren Zeitraum voll beheizen will.

Was ist zu beachten, wenn man mit Holz heizen will?

Feuerstätten muss man in Deutschland grundsätzlich genehmigen lassen. Zudem sind bestimmte Sicherheitsvorschriften zu beachten. Hat man zum Beispiel einen freistehenden Ofen, ist ein festgelegter Abstand zur Wand einzuhalten. Ebenso darf kein entzündbares Material im Umkreis von 50 Zentimetern zur Ofentür sein. Ist der Boden brennbar, ist eine Ofenplatte Pflicht.

Außerdem kommt die Immissionsschutzverordnung hinzu. Hier sind Immissionsgrenzen für Feinstaub und Kohlendioxydausstoß festgelegt. Weiter gilt es die Vorschriften für Schornsteine zu beachten. Diese müssen zum Beispiel dimensioniert sein.

Fazit

Ganz gleich, welche Möglichkeit man anwendet, um mit Holz zu heizen, sie haben alle ihre Vorteile und Nachteile. Hierbei sollte man sich vor der Anschaffung Gedanken machen, in welcher Form man mit Holz heizen will. Denn um das ganze Haus zu beheizen, reicht zum Beispiel nicht ein Kaminofen aus.

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