Wissenswertes über Glühwein

Geht der Herbst allmählich zu Ende und die Vorweihnachtszeit steht vor der Tür, startet auch wider die Glühweinsaison. Ehemals ausschließlich auf Weihnachtsmärkten zu finden, gibt es den Glühwein mittlerweile auch zu kaufen. Aber was genau steckt hinter diesem Getränk? In diesem Beitrag ist alles Wissenswerte zum Glühwein einmal zusammengestellt!

So ist der Glühwein entstanden!

Dass man Weine mit Gewürzen versetzen kann, wussten schon die alten Römer. Allerdings dienten die Gewürze damals dazu, dass der Wein genießbar und haltbar gemacht wurde. Zudem hieß er früher Gewürzwein. Das kam daher, weil der Wein für die Zubereitung nicht erhitzt wurde.

Das älteste richtige Glühweinrezept stammt aus dem Jahr 1843. Da es aber schwer zu genießen ist, sind mit der Zeit viele weitere Glühweinvarianten entstanden. So trinkt man zum Beispiel in Süddeutschland mehr roten Glühwein. Weitere Varianten sind folgende:

  • Weißer Glühwein in Franken.
  • Glühwein auf Apfelbasis in Hessen.

Wichtig bei der Herstellung von Glühwein ist, dass es zwei Richtlinien gibt, an die sich die Hersteller halten müssen. Der Alkoholgehalt muss zwischen 7 und 14,5 Prozent liegen und es darf kein Wasser oder anderer Alkohol beigemengt werden.

Übrigens: Möchte man nicht auf die Weihnachtsmärkte warten, kann man Glühwein kaufen. Häufig findet man den Wein schon vorzeitig in vielen Supermärkten. Es gibt aber auch viele Online-Shops, die hervorragenden Glühwein anbieten.

Diese Abwandlungen von Glühwein gibt es!

Unterschiede bei der Herstellung von Glühwein gibt es aber nicht nur innerhalb von Deutschland. Nachstehend sind einige Varianten aus anderen Ländern aufgezeigt:

  • Vin Chaud in Frankreich.
  • Mulled Wine in England.
  • Glögg in Schweden

Wobei in Frankreich und England der einzige Unterschied zum deutschen Glühwein in den verschiedenen Würzungen liegt. In Schweden hingegen ist der Glühwein deutlich süßer und enthält Wodka oder Korn. Zudem werden Rosinen und Mandeln in das Getränk gegeben.

Was ist unter Winzerglühwein zu verstehen?

Vorab ist zu sagen, dass die meisten Glühweine industriell hergestellt werden. Daher sind sie häufig auch kostengünstiger zu erwerben. Der Nachteil hierbei ist, dass die weniger gute Qualität des Weins mit reichlich Zucker überdeckt wird.

Dies kann im schlimmsten Fall einen ordentlichen Kater am nächsten Tag zur Folge haben, der Kopfschmerzen mit sich bringt. Kauft man den Glühwein, sollte man daher mindestens auf die Auszeichnung „deutscher Glühwein“ achten. Denn hier dürfen für die Herstellung ausschließlich heimische Grundweine verwendet werden.

Um Winzerglühweine herzustellen, muss man deutlich mehr Voraussetzungen erfüllen als bei der industriellen Herstellung. So dürfen zum Beispiel nur Trauben des entsprechenden Weinguts verwendet werden.

Außerdem muss die Zubereitung in dem eigenen Betrieb erfolgen. Des Weiteren wird hierbei allein auf natürliche Zuckerstoffe gesetzt. Zumeist haben die Winzer hier ihre Hauseigenen Rezepte, was jede einzelne Sorte einzigartig macht.

So wird Glühwein hergestellt!

Um Glühwein herzustellen, benötigt man nicht viel. Denn man kann hierzu jeden erdenklichen Rotwein nutzen. Den Wein muss man dann nur erwärmen und zum Beispiel folgende Gewürze hinzufügen:

  • Zimt
  • Gewürznelken
  • Zitronenschalen
  • Sternanis
  • Kardamom
  • Orange

Man sollte aber darauf achten, dass man den Glühwein nicht über 78 Grad erhitzt. Denn sonst können Alkohol und Gewürze verdampfen, was dafür sorgt, dass der Wein schnell bitter wird.

Fazit

Besonders in der Vorweihnachtszeit, wo die Abende kälter werden, ist der Glühwein ein gern gesehener Begleiter!

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