Zucker & Altern: Warum sich Süßes so schädlich auf die Schönheit auswirkt!

Zucker macht nicht nur krank, sondern macht alt – und das gilt auch für die Haut. Wer diese so lange wie möglich straff halten will, sollte sich daher vom Naschen verabschieden. Pro Jahr konsumiert jeder Deutsche etwa 34,8 Kg Zucker, was eine Tagesration von ganzen 95 Gramm ausmacht, und das zeigt sich auch im Gesicht.

Wie wirkt sich Zucker auf die Schönheit aus?

  • Zucker fördert Entzündungsprozesse im Körper. Im Zusammenhang dazu steht auch das sogenannte Entzündungsaltern, einem Prozess, der zur vermehrten Ausschüttung von Zytokinen. Dabei handelt es sich um zellregulierende Proteine, die jedoch bei einer zu hohen Produktion den gegenteiligen Effekt haben, und den Zellen schaden – auch den Hautzellen!
  • Das Diabetesrisiko nimmt aufgrund der Überproduktion von Insulin zu. Auch das hat einen „kosmetischen“ Effekt: Die Haarfollikel werden angegriffen und das Haar verdünnt sich.
  • Reduziert die Aufnahme von Mineralien und Vitaminen im Körper.
  • Da die Entzündungsprozesse zunehmen, nehmen auch Allergien und Ausschläge zu. Dies auch, da das Immunsystem unter einem zu hohen Zuckerkonsum leidet. Die Folge: der Körper wird anfälliger für Krankheiten, der Teint ist häufig rot oder von Ausschlägen geplagt.
  • Und zu guter Letzt: Zucker macht dick und man gerät außer Form

Warum macht Zucker Falten?


Verantwortlich für volle, jugendliche Haut sind die Proteine Elastin und Kollagen. Zuckermoleküle binden an das Gewebe („Glykation“) was dieses verhärten lässt: die Haut verliert an Spannkraft. Zudem reagieren Zuckermoleküle mit den sogenannten Glykationsendprodukten, kurz AGEs, was ebenfalls zu Zellverhärtungen und somit zur nachlassenden Spannkraft der Haut führt. Da auch Entzündungsprozesse im Körper zunehmen, kann dieser sich weniger gegen freie Radikale verteidigen. Dies sind biochemische Produkte, die zwar natürlicherweise im Körper entstehen, bei einer zu hohen Produktion jedoch die Körperzellen beschädigen, was zu regelrechten Kettenreaktionen an unerwünschten Effekten führt.

Wo findet sich „versteckter Zucker“

Zucker findet sich nicht nur in Süßwaren, sondern in zahlreichen Lebensmitteln, also auch da, wo man es auf Anhieb nicht vermutet:

  • Wurst wie Leberwurst, Salami, Lyoner etc.
  • eingelegter Rotkohl (bei 700 g /25 St.)
  • Alkohol
  • Obstsorten wie Orangen, sowie Gemüse wie Karotten.
  • Weissmehlprodukte wie Brot (leere Kohlehydrate, die vom Körper ebenfalls zu Glukose, also Zucker, umgewandelt werden)
  • Fruchtsäfte – auch jene, die mit dem Hinweis „ohne Zuckerzusatz“ deklariert sind. So enthält ein Glas Apfeltsaft bereits 11 g Zucker (entspricht 4 Würfeln)

Welche kalorienarme Alternativen zum Süßen gibt es?

  • Xylit: wird aus Birkenholz gewonnen und besitzt im Schnitt 40 % weniger Kalorien bei gleichem Geschmack, verglichen mit dem herkömmlichen Kristallzucker.
  • Stevia: wird aus den Blättern des Steviabaumes gewonnen und ist bei gleicher Süße sogar Kalorienfrei.
  • Erythrit: Wird aus Fermentationsenzymen hergestellt und ist somit ebenfalls natürlichen Ursprungs.

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Die kalorienarme Alternativen zum Süßen kann man auch bei Amazon und anderen online Shops kaufen.
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Wie lange dauert die „Zucker-Entwöhnung“?

Der „Absprung“ ist keinesfalls leicht und führt zu regelrechten Entzugserscheinungen im Körper, die, je nach individuellem Konsum, zwischen fünf und vierzehn Tagen anhalten und unter der oftmals auch die Stimmung leidet. Interessant: Der subjektive Geschmackssinn passt sich dem verminderten Zuckerkonsum an. Was früher als „normal süß“ empfunden wurde, wird nach der Entwöhnungsphase ungenießbar.

Fazit:

Zucker macht nicht nur krank, sondern lässt die Haut schneller altern, indem sich Zuckermoleküle im Gewebe absetzen und es verhärtet, sodass die Haut an Elastizität verliert.
Wer lange faltenfrei bleiben möchte, sollte nicht nur den Zuckerkonsum reduzieren, sondern sich nach kalorienarmen Alternativen umschauen, die vor allem während der Entwöhnungsphase helfen, und dabei ebenso süß schmecken.

Liebe Grüße
Isabelle

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