lohnsteuerausgleich als einnahme??

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noctem
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lohnsteuerausgleich als einnahme??

Beitrag von noctem »

hallo ihr ich schon wieder mit ner Frage und zwar ein Bekannter der auch hartz bezieht kriegt jetzt geld vom Lohnsteuerausgleich raus, muss aber damit gleich Schulden tilgen, das kann doch dann vom Amt nicht angerechnet werden oder? bzw. das sie sagen er soll das geld zum leben nehmen, da er ja schulden damit abzahlen muss...danke schon mal für antworten Lg
Corica
Beiträge: 533
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Re: lohnsteuerausgleich als einnahme??

Beitrag von Corica »

noctem hat geschrieben:hallo ihr ich schon wieder mit ner Frage und zwar ein Bekannter der auch hartz bezieht kriegt jetzt geld vom Lohnsteuerausgleich raus, muss aber damit gleich Schulden tilgen, das kann doch dann vom Amt nicht angerechnet werden oder? bzw. das sie sagen er soll das geld zum leben nehmen, da er ja schulden damit abzahlen muss...danke schon mal für antworten Lg


mit etwas überlegung kann man das geld retten.
mfg dieter
buxi
Beiträge: 487
Registriert: 28.04.2006 17:31

Beitrag von buxi »

Es gibt die Möglichkeit zusammen mit der Abgabe der Einkommenssteuererkrärung eine Abtretungserklärung einzureichen. Diese Abtretungserklärung muß aber von demjenigen der dann die Rückzahlung erhalten soll mit unterschrieben werden. Vordrucke gibt es sogar dafür im Internet die man ausdrucken kann. Aber das muß glaube ich mit der Abgabe zusammen ausgefüllt und unterschrieben eingereicht werden.
Gruß buxi
Corica
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Beitrag von Corica »

buxi hat geschrieben:Es gibt die Möglichkeit zusammen mit der Abgabe der Einkommenssteuererkrärung eine Abtretungserklärung einzureichen. Diese Abtretungserklärung muß aber von demjenigen der dann die Rückzahlung erhalten soll mit unterschrieben werden. Vordrucke gibt es sogar dafür im Internet die man ausdrucken kann. Aber das muß glaube ich mit der Abgabe zusammen ausgefüllt und unterschrieben eingereicht werden.
Gruß buxi

genau so ist es !!!!!!!!!!!
vorher überlegen.
mfg dieter
Corica
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Beitrag von Corica »

Corica hat geschrieben:
buxi hat geschrieben:Es gibt die Möglichkeit zusammen mit der Abgabe der Einkommenssteuererkrärung eine Abtretungserklärung einzureichen. Diese Abtretungserklärung muß aber von demjenigen der dann die Rückzahlung erhalten soll mit unterschrieben werden. Vordrucke gibt es sogar dafür im Internet die man ausdrucken kann. Aber das muß glaube ich mit der Abgabe zusammen ausgefüllt und unterschrieben eingereicht werden.
Gruß buxi

genau so ist es !!!!!!!!!!!
vorher überlegen.
mfg dieter

ich wollte es nicht sagen, dan kommt wieder betrüger !!!!!!!!!!
mfg dieter
buxi
Beiträge: 487
Registriert: 28.04.2006 17:31

Beitrag von buxi »

Aber das ist doch kein Betrug, das ist ne ganz offizielle, rechtlich abgesegnete Formsache. Da hab ich überhaupt keine Skrupel!
Gruß buxi
Corica
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Beitrag von Corica »

buxi hat geschrieben:Aber das ist doch kein Betrug, das ist ne ganz offizielle, rechtlich abgesegnete Formsache. Da hab ich überhaupt keine Skrupel!
Gruß buxi

du hast ja recht!!!!!!!!!!!!!!
aber es gibt leute die denken anders.
was sie jetzt daraus macht ist ihr problem .
mfg dieter
ballsport
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Beitrag von ballsport »

warum denn gleich betrüger???

wenn jemand z.b. eben schulden hat, dann gibt es doch die möglichkeit es eben auf dem wege der abtretungserklärung zu machen.

nur wenn jemand versucht, das geld einzustreichen um sich daraus vorteile zu ziehen (ok, manchmal ist so ne finanzspritze eben klasse :wink: ) dann fällt das meiner meinung nach unter "betrüger".

also @noctem: sag deinem bekannten, das er die abtrittserklärung gleich mit abgeben soll, dann sind die schulden weg und er hat damit keinen stress mehr.
Carmen

Meine Antworten stellen nur meine persönliche Meinung bzw. eigene Erfahrungen dar und sind KEINE Rechtsberatung! Dafür sind Anwälte bzw. Gerichte zuständig!
noctem
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Beitrag von noctem »

danke euch!!!
hopper
Beiträge: 6
Registriert: 16.02.2009 16:53
Wohnort: berlin

Beitrag von hopper »

ich hatte mal ein ähnlichen fall,hab knapp 300 euro vom finanzamt wieder bekommen aber das einfach nicht angegeben und lebe bis heute mit reinem gewissen weiter.
das ist aber schon ein paar jahre her und kam zustande weil ich 6 monate abm gemacht habe und damals noch einkommensteuer bezahlt habe,was ja heute nicht mehr der fall ist wenn man abm macht.
Richard
Beiträge: 2
Registriert: 27.02.2009 08:32

Besser ARGE informieren!!!

Beitrag von Richard »

Ich warn da vor solchen Aktionen. Bei mir ist der Fall auch so gelagert. An der Pflicht der Arge Steuereinnahmen mitzuteilen ändert das nichts. Kommt man dieser Pflicht nicht nach setzt Sanktionen und Strafen.

Meiner Meinung nach ist es besser hier die Arge über den Sachverhalt zu informieren mit dem Hinweis dass hier alte Schulden vor Antrag von ALG2 getilgt werden müssen. Denn macht man Schulden während des Bezuges von ALG2 und tilgt dieses mit dem Steuerbescheid, wird sie einem unterstellen sich an der Allgemeinheit zu bereichern. Rechtlich gesehen ist es ja so dass ein ALG2 Empfänger seinen Lebenunterhalt durch eigenes Einkommen plus dem Sozialgeld zu finanzieren hat. Steuerbescheide sind zunächst einmalige Einkommen.
Außerdem war nicht abzusehen dass wenn man Schulden macht auch gleichzeitig arbeitslos wird. Daher fällt auch der Vorsatz des Betruges an der Allgemeinheit weg. Wohl aber wenn das Finanzamt das Geld direkt an den Gläubiger überweißt, so dass die ARGE von dem Vorgang zunächst einmal nichts erfährt.
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