Von Calgary zum Waterton National Park und zu Fuß zur Besteigung des Bears Hump
Eingeschickt von Katjas Reisewelt
Sonntag, 08.09.2002
Nach einer mehr als unruhigen Nacht in einem Doppelstockbett (wobei ich oben schlafen "durfte") sind wir völlig gerädert aufgestanden und haben den Schlafsaal geräumt. Um 09:00 Uhr haben wir bereits ausgecheckt und dann ging es zu Fraserway, einem großen Supermarkt, um Lebensmittel zu kaufen, da wir uns in den nächsten 4 Wochen selber versorgen wollten. Nach Durchlaufen sämtlicher Gänge war der Einkaufswagen dann auch ziemlich voll, so voll, dass wir Schwierigkeiten hatten alles im Wagen unterzubringen. Bei Starbucks genehmigten wir uns noch einen Kaffee und heiße Schokolade, bevor es Richtung Waterton National Park ging.
Von Calgary ging es auf dem Highway 2 Richtung Süden. Schließlich verließen wir diesen Highway und fuhren auf dem Highway 22x, der ruhigeren Alternative (empfehlenswert). Gegen 12:00 Uhr suchten wir uns im Freien eine Bank mit Tisch und frühstückten erst einmal ausführlich. Anschließend ging es entlang von Feldern, Farmen und Rinderherden Richtung Berge. Kurz vor dem Eingang zum Waterton Lake National Park befindet sich das Gelände des Bison Paddock, dort weidet noch eine kleine Herde Bisons. Anschließend ging es dann zum Parkeingang, wo wir uns eine Jahreskarte für die Nationalparks besorgten. Zu allererst viel uns im Park das Prince of Wales Hotel auf. Nach dem dies im Bild festgehalten wurde, ging es zur Tourist Information. Dort erkundigten wir uns über Trails.
Anschließend ging es zum Aspen Village Inn, wo wir uns nach einem freien Cottage erkundigten. Wir entschieden uns für die größere Variante, nämlich mit 2 Schlafzimmern und Küche. Nachdem wir uns häuslich eingerichtet hatten und unsere Einkäufe vom Morgen im Kühlschrank verwahrt waren, ging es zu Fuß zur Besteigung des Bears Hump, einer 200 m über den Ort gelegenen Falskanzel, von der man einen atemberaubenden Blick über den Ort Waterton bekommt. Es ist zwar eine ganz schöne Kraxelei, aber die Schinderei lohnt sich wirklich, zumal ich aus der Ferne 2 Bären beobachten konnte. Der Abstieg ging dann wesentlich schneller und kurze Zeit später waren wir in unserem gemütlichen Cottage. Zusammen haben wir dann unser Abendbrot gekocht - Salat vorweg, Spaghetti mit selbstgemachter Bolognese. Das war schon richtig lecker.
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