Geführte Wanderung im Sunshine Valley
Eingeschickt von Katjas Reisewelt
Dienstag, 17.09.2002 die Wanderung im Sunshine Valley
Um 7:00 Uhr klingelte uns der Wecker aus den Federn. Nachdem dann alle fertig waren, folgte ein ausführliches Frühstück - diesmal gab es Vollkornbrot, eine Rariatät (was für ein Genuss).
Heute stand eine geführte Wanderung im Sunshine Valley auf dem Programm.
Mit dem Jeep ging es ins 10 Minuten entfernte Sunshine Valley. Auf der Sunshine Village Road ging es dann 9 km zur Ski area. Dort haben wir unseren Wagen abgestellt und gerade noch rechtzeitig die 4 Fahrkarten für den Shuttle-Bus bekommen, der um 9:30 Uhr dort abfahren sollte. Da der kleine Van schon ziemlich voll war, zwängten wir uns auf die hinteren Plätze. Kaum das wir saßen ging die Fahrt auch schon los zur 6 km entfernten Bergstation in 2.200 Meter Höhe.
Oben angekommen ging die "Asiatische Delegation" ihren Weg und übrig blieben 2 Frauen aus Californien und wir vier. Wir vier Frauen stürmten erst einmal die Toiletten - nach der schaukeligen Fahrt auch kein Wunder. Wieder im Freien, haben wir uns ordentlich warm angezogen und zusammen mit unseren Guide Jonathan ging es los. Da der Himmel ziemlich bewölkt war, blieb uns der Blick auf den Mount Assiniboine leider verwehrt.
Zuerst ging es vorbei an Fichten und Tannen zum Rock Isle Lake. Von mehreren Aussichtspunkten kann man diesen schönen Bergsee bewundern. Trotz Temperaturen um die 10 °C und bewölktem Himmel war der Anblick atemberaubend. Weiter ging es durch alpine Landschaften. Jonathan erklärte und viel über die Vegetation in dieser Höhe und die anzutreffende Tierwelt. An zwei Stellen konnten wir sehen, wie es aussieht, wenn ein Grizzly Bär nach Squirrels im Erdreich sucht.
Der Weg führte uns weiter zum Grizzly Lake, wo wir eine Pause gemacht haben und wo jeder sein mitgebrachtes Essen verspeiste. Allmählich wurde es kälter und leichter Regen setzte ein. Dick verpackt in warme Winterjacken konnte uns das Wetter jedoch nichts anhaben. Weiter ging es zum Larix Lake (larix ist Latein und bedeutet Lerche), der umrahmt ist von Bäumen. Wir umrundeten den See und dann ging es auch schon wieder zurück. Auf dem Weg zur Bergstation verwandelte sich der Regen in Schnee. Wir konnten es kaum fassen und waren froh über unsere dicken Jacken mit Kapuzen.
An der Bergstation ging es wieder einmal auf die Toilette bevor es um 2:00 Uhr wieder mit dem Van zurück zur Talstation ging. Diesmal saßen nur Christian, Dirk, Claudia und ich im Van. Die Asiatische-Besuchergruppe war auf Grund des Schneefalls schon früher wieder ins Tal gefahren. Im Tal angekommen war das Wetter schon wieder viel freundlicher und wir fuhren in die Stadt Banff. Dort haben wir uns dann für 3 Stunden getrennt und jeder konnte seiner Wege gehen. Claudia und ich legten einen "Shopping-Nachmittag" ein und stöberten durch die Geschäfte. In Evelyn´s Coffee Shop genehmigten wir uns etwas Heißes zu Trinken und einen Cookie. Da es dort super gemütlich war blieben wir eine Stunde dort und unterhielten und mit unseren wechselnden Tischnachbarn.
Anschließend stürzten wir uns wieder in die Geschäfte. Als es auf 18:00 Uhr zuging schlugen wir wieder die Richtung von unserem Parkplatz ein. Zwischendurch war es aber unvermeidlich einen "Christmas-Shop" näher zu erkunden (aufgrund des Zeitmangels im Eilverfahren). Um kurz nach 18:00 Uhr waren wir dann wieder am Jeep, die Jungs kamen auch gerade an. Zurück ging die Fahrt zu unserer Hütte, wo dann bald darauf das Abendessen von Dirk und Christian gekocht wurde - Spaghetti mit Tomatensoße.
Anschließend begann der entspannte Abend mit Lesen, Kartenschreiben, Zeitung lesen, Tagebuch führen, usw.
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