Zuerst ging die Fahrt aber wieder ein Stück die Going-to-the-sun-road entlang bis zur Park Area des Avalanche Campgrounds. Dort wurden dann wieder die Wanderstiefel angezogen und der heutige Trail konnte beginnen. Auf dem Programm stand der
Zeitbedarf: 3-4 Stunden
Zuerst führt ein 1,6 km langer Naturlehrpfad - der Trail of the cedars - durch einen dichten Tannen- und Zedernwald. Einige dieser Bäume (Western Red cedar und Hemlock Tannen) sind fast 800 Jahre alt. Nach Ende der 1,6 km kommt dann zuerst der Avalanche Creek - eine enge Schlucht mit vielen Strudellöchern. Von hier aus führt ein 3 Meilen langer Weg zum Avalanche Lake. Zuerst geht es auch hier noch einige Kilometer durch den Wald. Begleitet wurden wir von etlichen Streifenhörnchen. Später lichtet sich der Wald und der See erscheint - eine Bilderbuchszenerie. Da es heute wieder sehr heiß war, haben Claudia und ich gleich am Seeufer eine Rast eingelegt und uns gesonnt. Der verzweifelte Versuch am Berghang eine Schneeziege ausfindig zu machen schlug leider fehl. Auch wenn einige Leute immer wieder versucht haben uns zu zeigen, wo sich das Tier gerade befindet.
Nach der ausführlichen Rast ging es dann über Stock und Stein direkt am Seeufer entlang an das andere Ende - wo wir dann auch auf Christian und Dirk gestoßen sind. Nach einer erneuten Rast ging es dann an der anderen Seeseite - über umgestürzte Bäume und Geröll - wieder an den Seeanfang. Von hier ging es dann wieder zurück zum Auto.
Um 15:35 Uhr waren wir dann wieder am Jeep und dann ging es zum Visitor Centre nach Apgar, wo wir uns über weitere Trailmöglichkeiten informiert haben (was für ein alter lustiger Kauz). Anschließend ging es dann in unser neues Domizil - Cabin Nr. 20. Ein sehr geräumiges 2-stöckiges Haus mit 5 Betten, einer geräumigen Kochecke, einer Sitzecke und einem großen Badezimmer. Die Jungs haben sich im ersten Stock häuslich eingerichtet, Claudia und ich im Erdgeschoss.
Christian machte noch eine kurze Wanderung am See entlang, während Dirk, Claudia und ich uns an den Lake McDonnald setzten und die Landschaft genossen haben.
Da alle dann doch mächtig großen Hunger hatten, ging es dann ans Abendessen Kochen. Auf dem Speiseplan stand grüner Spargel und Kürbis. Dank Dirks Kochkünsten wurde der Kürbis in kleine Würfel geschnitten und gekocht, und der Spargel wurde angebraten und später mit dem Wasser der gekochten Spargelspitzen abgelöscht. Zum Andicken kam dann noch ein feinkörniger Cottagekäse hinzu - und fertig war ein leckeres Abendessen. An unserem quitschegelben 50er-Jahre Tisch haben wir dann fürstlich gespeist.
Anschließend folgte das Abwaschen und eine Lesestunden, bevor wir noch eine Runde Siedler gespielt haben.
Danach war dann der heutige Tag für uns gelaufen und wir begaben uns ins Reich der Träume.
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